Maulwurf-Torte

9. February 2014
Label: rezepte

Ääääh, ja. Mich gibt es auch noch. Ich hab zwar eigentlich nicht wirklich Zeit und sollte auch lieber wieder lernen.. aber ich wollte euch die Maulwurf-Torte, die ich meiner Klasse gebacken habe, nicht vorenthalten. :)

Zutaten für den Teig:
70 g weiche Butter
1 Pck. Vanillezucker
6 Eigelb
100 g gemahlene Haselnusskerne
1 TL Backpulver
100 g Schokoraspeln
6 Eiweiß

Zutaten für die Füllung:
3-4 Bananen
2 EL Zitronensaft
500 ml Schlagsahne
2 Pck. Sahnesteif
2 TL Zucker
1 Pck. Vanillezucker
50 g Schokoraspeln

Zubereitung Boden:
Backofen auf 170° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Butter mit Vanillezucker geschmeidig rühren. Nach und nach die Eigelbe unterrühreren (jedes Eigelb 1/2 Minute). Die Haselnusskerne mit den Backpulver und den Schokoraspeln mischen und vorsichtig unter die Buttermasse rühren.

Das Eiweiß steif schlagen und unter die Masse heben. Den Teig in eine gefettete, mit Backpapier ausgelegte Springform füllen und glattstreichen. Im vorgeheizten Backofen 25-30 Minuten backen. Den Boden aus der Form lösen und auf ein Rost erkalten lassen. Dann den Boden so aushöhlen, dass ein etwa 2 cm breiter Rand stehenbleibt.

Zubereitung Füllung:
Die Sahne mit den Zucker und dem Vanillezucker steif schlafen und die Schokoraspeln unterheben.
Die Bananen schälen, waagrecht halbieren, mit Zitronensaft beträufeln und in den ausgehöhlten Boden legen. Die Sahnemasse kuppelförmig auf die Bananen streichen. Mit den Krümeln bestreuen.

Okay, jetzt hab ich zwar nicht viel von mir gegeben, aber vielleicht freut ihr euch ja auch nur über das Rezept. Das hoffe ich zumindest. Aber etwas ich noch loswerden wollte: Mich freut es total, dass ihr trotz meiner spärlichen Anzahl an Beiträgen immer noch regelmäßig meinen Blog besucht, mir super liebe Kommentare hinterlasst und weiter auf Neuigkeiten hofft. DANKE, DANKE, DANKE! Das muntert mich immer auf, weiter zu machen. Leider schaffe ich das wegen dem Stress in der Schule zur Zeit nur sehr selten, ich hoffe ihr versteht das!

Ich wünsche euch eine tolle neue Woche!

Pralinen + Give-away

17. December 2013
Label: rezepte

Jedes Jahr, vor allem zu Weihnachten, sieht man überall Pralinen. Klein, hübsch verpackt und in allen Formen und Farben. Und immer habe ich mich gefragt, wie es funktioniert sie außen knackig und innen cremig zu machen… Letztes Jahr dann, hab ich die Sache mit den Hohlkörpern herausgefunden und war total enttäuscht. :D Die tricksen ja! Eigentlich wollte ich sie doch selbst machen und nicht halb fertig kaufen. Püh.

Als ich aber kurz davor war, mir die Idee Pralinen zu machen, wieder aus dem Kopf zu schlagen, stand der Postbote mit einem Paket von Birkmann vor meiner Tür. Darin befanden sich ganz tolle Ausstechformen, Backformen und auch ein Pralinen-Set. Ich hab mich natürlich rießig gefreut und mir sofort das Set geschnappt und aufgemacht. Ein Rezeptheft, soweit sogut. Aufgeschlagen und – juhuuu, ganz viele Rezepte für Pralinen OHNE Hohlkörper und auch noch die passende Ausstattung dafür!

Nach zwei Tagen Arbeit sind sie nun endlich fertig – es ist zwar wirklich nicht schwer sie zu machen, aber da die Masse ziemlich oft kühlen muss braucht es Zeit. Aber es hat sich echt gelohnt! Sie haben eine knackige Schale und einen weichen Kern, juhuu – Mission erfüllt! Natürlich bekommt ihr auch wieder mein Rezept dafür, ihr braucht auch nicht unbedingt eine besondere Ausstattung. Für die Pralinengabel könnt ihr eine normale Gabel nehmen und für das Abtropfgitter geht auch ein normales Kuchengitter.

Falls ihr aber vor Weihnachten nicht mehr so viel Zeit habt, habe ich noch ein anderes total leckeres und vorallem schnelles Rezept für euch: Krokant-Schoko-Pralinen. (Das sind die Herzen auf meinen Bildern.)

Zutaten für ca. 60 Trüffel-Pralinen:
50 g Butter
150 ml Sahne
300 g Schokolade
Nach Geschmack Rum, Whiskey, Weinbrand oder Obstbrand
100 g Schokolade zum Überziehen

Zubereitung Trüffel-Pralinen:
Butter mit der Sahne kurz aufkochen, klein gehackte Schokolade dazugeben (Sorte nach Geschmack. Ich habe Zartbitter genommen) und durchrühren bis sich alles aufgelöst hat. Die Masse mit soviel Alkohol abschmecken, dass dieser deutlich durchschmeckt. (Ich habe Weinbrand genommen und ca. 150 ml gebraucht). Die Creme nun solange kalt stellen, bis sie beginnt, hart zu werden. Dann die Masse erneut durchrühren, in einen Spritzbeutel mit Lochtülle (Ø 8 mm) füllen und kirschgroße Hügel auf ein mit Backfolie ausgelegtes Blech spritzen. Diese etwa 4 Stunden kalt stellen.

Dann mit den Händen aus den Hügeln Kugeln formen, diese Kugeln erneut etwa 2 Stunden kühl stellen. Danach etwas geschmolzene Schokolade in die Hand geben und die Kugeln darin wälzen, so dass diese eine dünne Schokoschicht umgibt. Die Trüffel auf ein Pralinengitter (oder Kuchengitter) absetzen, bis die Kuvertüre begonnen hat, hart zu werden. Zwischendurch umlagern, damit die Pralinen nicht am Gitter haften.

Nun die Trüffel mit Schokolade überziehen und auf das Gitter setzen. Sobald die Schokolade etwas angezogen hat, die Trüffel mit der Gabel leicht auf dem Gitter hin- und herrollen, um das typische Trüffelmuster zu erhalten. (Das habe ich nur bei der Hälfte gemacht und die anderen habe ich überzogen, ohne hin- und herrollen, und mit weißer Schokolade verziert.) Auf Backpapier umsetzen und erkalten lassen.

Zutaten für ca. 12 Krokant-Pralinen:
150 g Schokolade
60 g Zucker
1 EL Butter
50 g fein gehackte Haselnüsse
100 g Schokolade zum Überziehen

Zubereitung Krokant-Pralinen:
Für den Krokant, die Butter mit dem Zucker in einem Topf zusammen schmelzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die fein gehackten Haselnüsse hinzufügen, gut verrühren und danach die Masse auf ein Backpapier streichen und auskühlen lassen. (Das dauert nur etwa 5 Minuten).

Den Krokant mit Hilfe einer Teigrolle in ganz kleine Stücke brechen.
Jetzt die Schokolade schmelzen und den Krokant einrühren. Die Masse in eine Silikonform füllen und glattrütteln und ca. 2 Stunden in Kühlschrank erhalten lassen. (Wenn man keine Silikonform besitzt kann man die Masse auch auf ein Backpapier streichen und wenn sie kalt ist in Stücke brechen, wie eine normale Schokoladentafel.)

Vielleicht habt ihr auf meinen Bildern auch die Rumkugeln entdeckt. Das sind die gleichen, die ich auch letztes Jahr schon gemacht hatte – sie sind einfach zu gut. :) Hier geht es zum Rezept: Rumkugeln.

Sooo, außerdem habe ich dieses mal auch ein kleines Give-away für euch! Ich verlose nämlich

5 Bunte Tütchen mit etwa 25 total süßen Wertmarken

von der Feinen Billetterie. Sie eignen sich super zum verzieren von Karten, Einladungen, Geschenken und vielem mehr! Außerdem werde ich die Tütchen gleich nach der Verlosung zur Post bringen, in der Hoffnung, dass sie vor Weihnachten noch bei euch ankommen und ihr noch ein paar auf euren Geschenken verteilen könnt. :)

Ich habe sie euch schonmal hier, bei meinen Valentins-Cupcakes vorgestellt. Dort findet ihr auch ein paar Bilder von den Wertmarken.

Was müsst ihr tun, um an dieser Verlosung teilnehmen zu können?

1. Hinterlasst unter diesem Post einen Kommentar – darin könnt ihr schreiben, was ihr möchtet.

2. Wer bei Facebook den Link zur Verlosung teilt, hat doppelte Gewinnchancen.
Wer sich zu meinem Newsletter anmeldet, hat eine zusätzliche Gewinnchance!
Schreibt das bitte als Vermerk in Euren Kommentar.
Mitmachen kann jeder – mit oder ohne Blog.

Das Gewinnspiel gilt für Leser aus Deutschland, Österreich und Schweiz. Teilnahme unter 18 Jahren nur mit Erlaubnis der Erziehungsberechtigten. Rechtsweg ausgeschlossen, eine Barauszahlung der Gewinne nicht möglich.

Die Gewinner werden per Zufallsprinzip ausgelost und bei Gewinn per E-Mail benachrichtigt, deshalb ist es wichtig eine gültige E-Mail Adresse anzugeben.

Die Verlosung startet sofort und endet am Donnerstag, den 19.12.2013 um 24 Uhr.
Ich werde die Wertmarken am Freitag dann gleich zur Post bringen, damit sie sich schnellstmöglich auf den Weg zu euch machen können.


Bratapfel-Cupcakes mit Spekulatius-Topping

5. December 2013
Label: rezepte

Oh ja, Weihnachten kommt schnell.. Morgen ist schon Nikolaus. Und ich hab noch kein einziges Geschenk, mist. Dabei nehm ich mir jedes Jahr vor, früher anzufangen.. oder wenigstens schon Ideen zu sammeln… Aber noep. Hat wieder nicht geklappt.

Wie auch immer, ich will euch ja jetzt nicht auch noch ein schlechtes Gewissen einreden, falls ihr auch noch kein Geschenk habt und knapp dran seit, sondern euch ein super leckeres und einfaches Rezept zeigen. Ich mag normalerweise ja lieber fluffige Muffins als matschige :D Aber dieses mal ist es anders. Ich glaube das liegt am Apfel… mmhn. Aufjedenfall sind diese Cupcakes der HAMMER! Super lecker, wenn ichs euch sage. Und sie schmecken auch am 3. Tag noch Klasse! (Vorausgesetzt sie Überleben solange.) Bei mir waren sie noch nicht mal ganz aus dem Ofen und schon war einer verdrückt. :D Hachja, die Weihnachts-Pfunde lassen nicht auf sich warten. Und dann gleich noch Plätzchen dazu, nenene. Nicht gut. Ok, doch gut. Aber nicht für meine Hüften. ;)

Eigentlich will ich euch nicht so wirr zuquatschen, sondern euch schnell das Rezept geben, damit ihr fleißig backen könnt und ich es wegen der ganzen Lernerei nicht noch weiter vor mich hin schiebe.. Ich hoffe soooo sehr, die Lernerei legt sich bald mal wieder etwas. Aber ich habs ja so gewollt. Naja, jetzt kommt Weihnachten und dann sind erstmal Ferien. Puh. :) Achgott, ich quassel schon wieder – aber jetzt die Rezepte. Ja Plural. Gleich zwei nämlich. Einmal die super leckeren Bratapfel-Cupcakes mit Spekulatius-Topping und einmal süchtig machende Spekulatius-Kekse.

Zutaten für 12 Cupcakes:
1 TL Zimt
1 kleinen Apfel
2 Eier
100 g Zucker
100 ml Milch
100 ml Sonnenblumenöl
150 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Spekulatius-Gewürz
Extras nach Wahl: 1 EL Mandelsplitter, 1 EL Rosinen

Zubereitung Cupcakes:
Den Backofen auf 180° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen und eine Muffin-Backform mit zwölf Papierförmchen auslegen.

Die Eier mit dem Zucker etwa fünf Minuten schaumig rühren. Das Öl und die Milch einrühren. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Spekulatiusgewürz mischen und zügig unter die flüssigen Zutaten rühren. Aber: nur so lange rühren, bis alles vermischt ist.

Den Apfel schälen, entkernen und in kleine Würfelchen schneiden. Mit dem Zimt, den Mandelsplittern und den Rosinen verrühren. Unter die Masse ziehen.

Jeweils ungefähr zwei Esslöffel des Teigs in ein Papierförmchen füllen und für ca. 20 Minuten backen.

Die Spekulatiuskekse mit dem Mixer zu Staub verarbeiten und die Sahne mit dem Puderzucker sehr steif schlagen. Dann die Kekskrümel vorsichtig unter die Sahne heben und diese Masse mit einer Sterntülle auf die komplett ausgekühlten Cupcakes spritzen.

Zutaten für die Spekulatiuskekse:
25 ml Orangensaft
60 g braunen Rohrzucker
40 g flüssiger Honig
70 g Butter
1/2 TL Natron
eine Prise Salz
190 g Mehl
1 1/2 TL Spekulatiusgewürz

Zubereitung Spekulatiuskekse:
Den Orangensaft mit dem Zucker und dem Honig bei mittlerer Hitze aufkochen, bis sich der 
Zucker aufgelöst hat. Die Butter mit einem Holzloeffel einrühren, dann Natron und Salz zugeben. Die Masse schäumt durch den Natron ziemlich auf, das ist normal. Alles in eine 
Rührschüssel füllen 
und abkühlen lassen. 

Das Mehl und die 
Gewürze unter die lauwarme Zuckermasse kneten. Wenn der Teig zu klebrig ist, ggf. etwas mehr Mehl benutzen. Den Teig in Klarsichtfolie wickeln und drei Stunden kalt stellen. Nicht über Nacht, da er sonst zu hart wird und glaubt mir, dass wollt ihr nicht…

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche drei Millimeter dick ausrollen, mit dem Ausstecher eure gewünschten Motive ausstechen und auf mit Backpapier belegten Backblechen im vorgeheizen Ofen bei 180 Grad 8-10 Minuten backen, behaltet sie im Auge – irgendwann geht es ganz schnell. Wenn sie fertig sind komplett abkühlen lassen und evtl. eure Cupcakes damit verzieren oder so naschen.

Ich bin im Moment wirklich total begeistert von diesen Cupcakes. Außerdem geht es auf Weihnachten zu und ich bin ein ganz großer Fan von Weihnachts-Gewürzen, ob in Tee, Kaffee, Plätzchen, Cupcakes. Alles mögliche! Aber vorallem um Weihnachten rum hat man ja nicht immer Zeit sich Cupcakes selbst zu backen. Deshalb wollte ich euch den Cupcake-Guide von Stylight empfehlen. Ich finde es eine witzige Idee. Weil in Amerika findet man ja an jeder Ecke einen Cupcake-Laden oder ein Kaffee in dem es Cupcakes gibt. Aber hier, naja hier sind es noch kleine “Geheim-Tipps”. Das war auch die Idee von Stylight und genau deshalb hat das Team von Stylight einen Cupcake-Cityguide erstellt. Dort findet ihr ganz bestimmt in einer Stadt in eurer Nähe eine Cupcake-Bäckerei für euch für zwischendurch oder zum weitergeben an Freunde. Geheimtipps kommen doch immer gut an oder nicht? Schaut doch einfach mal vorbei. :) Ich weiß nicht, ob ihr Stylight schon gekannt habt, aber normalerweise geben sie Mode-Inspirationen, woher ich sie eigentlich auch kenne. Aber den Cupcakes-Guide finde ich ganz besonders toll.

Ich wünsche euch noch eine tolle Vorweihnachtszeit und backt noch fleißig. :)

Süßes oder saures?

26. October 2013
Label: rezepte

Wohl klar oder? Natürlich süßes! Da ja Halloween vor der Tür steht, hab ich mich auch mal ein bisschen Themenmäßig angepasst. ;) Ja, ich hab es irgendwie hinbekommen, trotz Schulstress ein paar süße Halloween-Plätzchen und Gespenster-Baiser zu backen. :) Nur der Bilder-machen-raussuchen-und-bearbeiten-Zyklus hat sich einige Zeit hingezogen, so dass ich jetzt wieder total knapp dran bin. Mist.

Wie ich finde, sind die Bilder dieses mal aber echt richtig schön, herbstlich geworden. :) Ich habe auch noch ganz viele schöne Natur-Herbst-Bilder gemacht. Also wenn ihr gerne fotografiert – dann ab nach draußen und drauf los knipsen! Blätter, Bäume, Pilze – alles so toll!

Da ich leider keinen Platz für einen echten ausgehöhlten Kürbis hab, musste eben eine kleine ausgehöhlte Mandarine auch reichen – ich finde ja es sieht süß aus. :) So, und jetzt die Rezepte für euch:

Zutaten Butterplätzchen:
500 g Mehl
350 g Butter
200 g Mehl
4 Eigelb
+ Eigelb zum Bestreichen

Zubereitung Butterplätzchen:
Mehl in eine Schüssel geben, Butter, Zucker und die Eigelbe dazu und alles zu einem Mürbeteig verkneten. Den Teig eine Stunde kühl stellen.
Nun den Ofen auf 175° Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Teig ausrollen und eure Plätzchen ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit Eigelb bestreichen.
Im Ofen goldgelb backen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. (Bei mir haben die Plätzchen ca. 8 Minuten gebraucht. Aber das varriert natürlich von Ofen zu Ofen.)

Zutaten Schokofüllung:
200 ml Sahne
200 g Schokolade
1 Blatt Gelatine
1 EL Butter

Zubereitung Schokofüllung:
Die Schokolade in kleine Stücke brechen. Die Gelatine einweichen.
Die Sahne in einem Topf erhitzen und sobald sie kocht die Schokolade einrühren. Anschließend noch die Gelatine ausdrücken und mit der Butter hinzufügen. Solange weiterrühren bis sich alles aufgelöst hat. Die Creme am Besten über Nacht kalt stellen. Vor der Weiterverarbeitung mit einem Handrührgerät aufschlagen. Die Creme sollte sich etwas vergrößern und heller werden.

Zutaten Baiser:
2 Eiweiß
ca. 150 g Zucker
1 Spritzer Zitronensaft
1 Prise Salz

Zubereitung Baiser:
Das Ei trennen, ganz sorgfältig, es darf kein bisschen Eigelb reinkommen!

Dann wiegt euer Eiklar ab und nehmt die doppelte Menge für den Zucker – ganz wichtig – dann gebt ihr einen Spritzer Zitronensaft und eine Prise Salz dazu und schlag es bis es steif ist. Erst dann lasst ihr den Zucker, unter ständigen schlagen, ganz langsam einrieseln.

Wenn ihr eine schöne cremige Masse habt müsst ihr sie nur noch als kleine Hügelchen auf euer Blech spritzen.
Und ab damit für ca. 1 1/2 – 2 Stunden auf 80°C – Ober-/Unterhitze in den Ofen.
Die niedrige Temperatur ist wichtig, da sie nicht backen müssen sondern lediglich trocknen.

Man kann die zwei Rezepte ziemlich gut kombinieren, da man für die Butterplätzchen nur Eigelb braucht und für die Baiser nur Eiweiß. Clever, oder? ;)

Den Baisern habe ich dann noch mit ein paar Tupfen der Schokocreme Augen verpasst. Ihr könnt dafür aber auch Zuckerglasur, Perlen oder ähnliches verwenden.

Ich hoffe bis zum nächsten Post dauert es nicht wieder so lange… Ich bemüh mich, versprochen! Habt ein schönes Halloween!

Mousse au Chocolate Torte

10. October 2013
Label: rezepte

Geburtstage. Eine super Gelegenheit für eine Ausrede zum Lernen. ;) Ich mein, dem Liebsten zu seinem Geburtstag eine Torte zu Backen ist als Backblogbesitzerin ja wohl Pflicht, findet ihr nicht auch? Jaha. Da muss das Lernen sich nunmal hinten anstellen. So. Aber wegen dem ganzen Lernen und Machen bin ich bis jetzt noch nicht dazu gekommen euch diese super leckere Torte zu zeigen. Natürlich habe ich, neben den Bildern, auch wieder das Rezept für euch. :) Als schönes PDF zum Ausdrucken bekommt ihr es wie immer, wenn ihr euch zu meinem Newsletter angemeldet habt. Noch nicht dabei? Dann hier, natürlich kostenlos, eintragen.

Eine Mousse au Chocolate Torte sollte es sein. Aber die Anforderung vom Liebsten war, “aber so wie die vom Konditor die wir letztens gegessen haben”. Ja, genau. Sonst noch Wünsche? Also ob ich, ICH so eine tolle Schokoglasur auch nur annähernd hinbekommen würde… und die Creme… NICHT! Außerdem habe ich im Internet verzweifelt nach einem tollem Rezept gesucht.. aber irgendwie kannste knicken. :D Nada. Nix. Also hab mir selbst etwas zusammengestellt. Einen, ich schwöre es euch, total perfekten Schoko-Biskuit-Boden, welcher genial aufgeht, nicht zusammenfällt und sich super einfach zweimal teilen lässt. Zwei super fluffig-schokoladige Mousses (Ja, ich hab die Mehrzahl gegoogelt :D). Einmal mit weißer Schokolade für die helle Mousse und einmal mit Zartbitter-Schokolade für die dunkle Mousse. Aber schaut euch einfach mein Rezept an.

Zutaten Biskuit:
180 g Zucker
3 Eier
180 g Mehl
60 g Speisestärke
20 g Kakaopulver
1 Pck. Backpulver
1 Pck. Vanillezucker

Zutaten weiße Mousse:
3 Eier
1 Becher Schlagsahne
200 g weiße Schokolade
40 g Zucker
2 EL heißes Wasser

Zutaten dunkle Mousse:
3 Eier
1 Becher Schlagsahne
200 g Zartbitter Schokolade
40 g Zucker
2 EL heißes Wasser

Zutaten Schokoglasur:
400 g Zartbitter Schokolade

Zubereitung Biskuit:
Den Ofen auf 160°C vorheizen. Die Springform mit Backpapier auslegen (auch an den Rändern) oder ganz normal einfetten. Zucker und Eier mind. 20 Minuten schaumig rühren, bis eine glänzende, kompakte Masse entstanden ist. Das Mehl, die Speisestärke, das Kakaopulver und das Backpulver mischen und unter die Eier-Zuckermasse heben.
Auf mittlere Schiene bei 160°C Ober-/Unterhitze für etwa 40 Minuten backen. Erkalten lassen.

Zubereitung Mousse:
-> Beide Mousse funktionieren gleich. Als erstes aber die weiße Mousse machen, da sie länger braucht um fest zu werden. (Da ich das nicht wusste ist sie bei mir in den Böden versunken und deshalb sieht man das weiße Mousse leider nicht wirklich schön…)

Schokolade hacken und schmelzen (bei der weißen Schokolade sehr vorsichtig, da sie schnell verbrennt!), etwas abkühlen lassen. Eier trennen, Eiweiß und Sahne getrennt voneinander steif schlagen.
Eigelb mit 2 EL heißem Wasser ca. 10 Minuten schlagen, Zucker einrieseln lassen und die Masse cremig schlagen. Die noch flüssige Schokolade unterrühren. Sofort die Sahne und den Eischnee unterheben.
Das Mousse im Kühlschrank mindestens 2 Stunden fest werden lassen. Bei dem dunklen geht es ein bisschen schneller, also könnt ihr sie (wenn ihr zuerst das weiße Mousse gemacht habt) gleichzeitig rausnehmen.

Zusammensetzen:
Den Biskuit 2x waagerecht durchschneiden, damit ihr 3 Böden habt.
Den untersten Teil legt ihr auf ein Kuchengitter oder eine Kuchenplatte und setzt einen Tortenring außenrum.
Diesen bestreicht ihr zuerst ca. 1,5 cm dick mit dem dunklen Mousse (ihr könnt natürlich auch eine andere Reihenfolge nehmen, aber meine habe ich so gemacht), danach kommt eine Schicht weißes Mousse und dann der mittlere Boden.
Danach habe ich wieder weißes Mousse genommen, dann dunkles und zum Schluss den obersten Boden daraufsetzen. Wenn euch die Torte so schon gefällt, könnt ihr sie natürlich auch so lassen.
Ich habe die Seiten mit dunklem Mousse bestrichen und obendrauf noch etwas weißes Mousse gegeben. Für die Schokoladenglasur schmelzt ihr einfach die Zartbitter-Schokolade und gießt sie über die Torte. Damit sie sich besser verteilt könnt ihr die Torte ein bisschen im Kreis schwenken.
Im Kühlschrank aushärten lassen. Zur Dekoration habe ich noch weiße Schokolade darüber geraspelt.

Haha, ja ich weiß. Das mit der Schokoladenglasur hört sich super einfach an. Aber wenn ihr es noch nie gemacht habt dann glaubt mir, es ist eine Katastrophe! Mein erster Versuch zeigt es euch.. Hier: Sachertorte. Wenn ihr euch also Arbeit und Ärger ersparen wollt – lasst sie weg. Glaubt mir, hätte ich auch! Aber der Liebste wollte es ja so… Puh.
Haabt ihr es aber schonmal gemacht und habt ein paar Tipps, bitte, bitte, biiiiittee sagt sie mir. Ich verzweifel noch mit dieser fiesen Schokoglasur!

Wie findet ihr meine Mousse au Chocolate Torte? Habt ihr soetwas in der Art schonmal ausprobiert?
Ich freue mich natürlich wie immer über eure Meinungen!

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