Zwetschgen-Crumble

11. September 2013
Label: rezepte

Es ist wieder soweit: Es ist Zwetschgen-Zeit! Hihi. :) Ich glaube jeder von euch hat so sein Lieblings-Zwetschgen-Zeit-Rezept, oder? Aber ich probier ja immer gerne etwas Neues aus – und bei mir war es dieses Jahr der berühmte “Crumble”. Für die, die Crumble nicht kennen – es ist eine Art Zwetschgenkuchen ohne Kuchen. :D Also Nein – ohne Boden. Also nur lecker saftig-süße Zwetschgen und Streusel.

Crumble könnt ihr übrigens ganz nach euren Geschmäckern varrieren. Mit Äpfeln, Blaubeeren, Rhabarber, Erdbeeren – was ihr halt so mögt. :) Ich werde ihn demnächst auch mal mit Äpfeln und gaaaanz viel Zimt ausprobieren. Hmmmhm!

Zutaten:
500 g Zwetschgen
60 g Zucker
1 1/2 TL Zimt
1 EL Zitronensaft
100 g zarte Haferflocken
90 g brauner Zucker
75 g Mehl
90 g weiche Butter

Zubereitung:
Die Zwetschgen waschen, entsteinen und halbieren.

In einer Schüssel die Zwetschgenhälften mit dem Zucker, 1 TL Zimt und Zitronensaft mischen. Anschließend die Zwetschgen in einer mit Butter eingefetteten Auflauf- oder Quicheform (28 cm) verteilen. Ofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

In einer zweiten Schüssel vermischt ihr die Haferflocken, braunen Zucker, 1/2 TL Zimt und Mehl. Nun knetet ihr die weiche Butter ein bis sich feine Streusel gebildet haben und verstreut die Mischung krümelweise über die Zwetschgen.

Zwetschgen-Crumble für ca. 40 Min. goldbraun backen.
Der Crumble schmeckt am Besten, wenn ihr ihn noch heiß genießt. Dazu passt Schlagsahne oder Vanilleeis super gut!

Probiert es unbedingt mal aus. Es ist superschnell gemacht und schmeckt einfach köstlich. :)

Uuund, vergesst meinen Newsletter nicht. Wenn ihr angemeldet seid, bekommt ihr immer automatisch die Rezepte als PDF zugeschickt. Und ihr verpasst keinen Post mehr! Ich freu mich sehr über eure Anmeldungen. :)

Alpenpizza

29. August 2013
Label: rezepte

Pizza ist ja unendlich vielseitig. Was wahrscheinlich auch der Grund dafür ist, dass jeder sie mag. Ich bin ja jemand, der beim Pizza essen am liebsten immer alle Sorten probieren würde – so jedes Stückchen anders oder so. ;)

Bei uns in den Läden findet man momentan überall kleine Pfifferlinge. Als ich vor ein paar Tagen einkaufen war, haben sie mich schon richtig angelächelt und gestern habe ich sie dann gekauft. Was daraus werden sollte? Naja, klar – eine Pizza. :D Aber eine von der anderen Art.

Also normale Vorgehensweise: Teig kneten – Teig belegen – ab in den Ofen.

Die etwas andere Art: Teig kneten – mit Öl einpinseln – ab in den Ofen – knusper, knusper Boden belegen. Oooder was natürlich noch besser ist: ab auf den Grill! Das macht das Ganze natürlich für den Sommer noch um einiges attraktiver – kein nerviger Ofen, der die ganze Bude aufheizt und natürlich die super lecker aussehende knusper Grill-Streifen. :) Ok, zum Rezept.

Zutaten für 4 kleine Böden:
350 g Mehl
1 Prise Salz
1 TL Trockenhefe
250 ml lauwarmes Wasser
2 EL Olivenöl + welches zum Bestreichen
300 g Pfifferlinge
1 Becher Crème fraîche
2 Rote Zwiebeln
1 Päckchen (160 g) Leerdammer
10 Scheiben Schinkenspeck, hauchdünn
1 Bund Schnittlauch
etwas Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Für den Teig Mehl, eine Prise Salz, 250 ml lauwarmes Wasser mit der Trockenhefe und 2 EL Olivenöl in einer großen Schüssel zu einem glatten Teig verarbeiten. Schüssel abdecken und an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Pfifferlinge putzen. (Ohne Wasser, die Pilze würden sich vollsaugen und schwammig werden). Am besten benutzt ihr Küchenpapier und ein scharfes Messer. Braune Stellen wegschneiden und schlechte Pilze aussortieren.

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Schnittlauch kalt abbrausen und gut abtropfen lassen, in feinste Röllchen schneiden. Käse fein würfeln und die Crème fraîche glatt rühren.

Derweil in einer Pfanne mit etwas Öl die Pfifferlinge rund herum braun anbraten. Die Zwiebelwürfel hinzu geben und mit dünsten bis sie glasig sind. Pilze mit Salz und Pfeffer würzen – bei Seite stellen.

Bei der Backofen-Variante: Vor Ende der Geh-Zeit den Ofen auf 200°C Umluft vorheizen.

Den Teig nun auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche kräftig kneten, zu einer Kugel formen und vierteln, erneut zu Kugeln formen. Die Teigkugeln auf eurer bemehlten Arbeitsfläche kräftig zu möglichst dünnen, runden Fladen ausrollen. Die Fladen von beiden Seiten dünn mit Olivenöl bepinseln.

Wenn ihr die Backofen-Variante nutzt, dann schiebt eure Bleche nun für etwa 7 Minuten in den heißen Ofen. Vorsicht! Dabei bleiben, sie werden schnell kross.

Bei der Grillvariante: Die Fladen auf den heißen Grill legen. Ihr werdet sofort sehen wie der Teig anfängt zu backen. Die Fladen von beiden Seiten jeweils zwei bis drei Minuten ausbacken bis sie kross sind. Dabei regelmäßig wenden, da der Teig schnell anbrennt.

Fladen aus dem Ofen oder vom Grill nehmen und noch heiß mit Crème fraîche bestreichen, mit den Speckscheiben und Pilzen belegen, mit Käse bestreuen und mit Schnittlauch garnieren. Sofort genießen.

Habt ihr den Knutschfleck auf der Leerdammer-Packung entdeckt? Oder habt ihr die Aktion von Leerdammer vielleicht sogar schon mitbekommen? Sie lautet: “Kissed by the Queen”. Olivia Jones knutscht Käseverpackungen für Leerdammer und fordert zum Knutschduell heraus. Also jeder kann mitmachen. ;) Vielleicht habt ihr das Video dazu schon auf dem Fernseher gesehen. Wenn nicht hab ich es mal für euch eingebunden. Es dauert auch nur 1:20 Minuten. Ich find es ziemlich witzig. ;)

Wie fandet ihr es? Uuund was haltet ihr von meiner Alpen-Pfifferling-Knusper-Pizza? :) Werdet ihr sie mal ausprobieren? Ich kann es echt nur empfehlen! Und momentan sind auch noch ein paar schöne Tage zum Grill anschüren dabei. ;) Viel Spaß beim ausprobieren!

Das Rezept bekommt ihr natürlich wieder per E-Mail in meinem Newsletter als PDF zum Download. Wer sich noch nicht angemeldet hat, das aber gerne tun würde, hier entlang: Newsletteranmeldung. Ich freue mich über jeden Einzelnen von euch!

Kirsch-Pistazie-Gugl

21. August 2013
Label: rezepte

Ihr plant einen Ausflug? Ins Museum, in einen Freizeitpark oder ganz einfach zum Picknicken? Dann sind diese Gugls die perfekten Begleiter. Schnuckelig klein, ganz speziell und superduper lecker. Ihr könnt sie in eurer gewünschten Geschmacksrichtung machen. Ich habe das beiliegende Rezeptebuch durchgeblättert und war von diesen (und vielen weiteren..) sofort angetan. Also, ok. Die Entscheidung war nicht so leicht. :D Aber meine Oma und mein Opa haben einen kleinen Kirschbaum im Garten, der dieses Jahr ganz besonders viele Kirschen hatte. Da haben sich diese Gugls natürlich perfekt angeboten. Und Pistazien-Fan bin ich sowieso. ;)

Kennt ihr diese Mini-Guglhupfs schon? Der “Trend” kam ja schon vor einiger Zeit auf – aber Madam ist ja nicht die Schnellste, gell? ;)

Zutaten für 18 Gugl:
20 g Butter und Mehl für die Formen
40 g frische Herzkirschen
1/2 Vanilleschote
30 g Butter
20 g Puderzucker
1 Ei
1 TL Kirschwasser
30 g Créme fraîche
20 g gehackte Pistazien
30 g Mehl

Zubereitung:
Die Zutaten vor der Zubereitung auf Zimmertemperatur bringen. Gugelhupfformen einfetten und mit Mehl bestäuben. Backofen auf 210°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Herzkirschen waschen, entsteinen und in kleine Stückchen schneiden. Vanilleschote längs halbieren und das Mark herauskratzen. Flüssige Butter mit gesiebtem Puderzucker und der Vanille glatt rühren. Das Ei unterrühren und sehr schaumig schlagen. Kirschwasser zugeben.

Créme fraîche, die Herzkirschenstückchen und Pistazien unterrühren. Das gesiebte Mehl unter den Teig mischen.

Teig in die Guglhupfformen füllen und im vorgeheizten Backofen im unteren Drittel ca. 12 Minuten backen. Anschließend aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und herauslösen.

Ihr könnt das Kirschwasser auch durch Rum ersetzen oder falls Kinder mitessen, einfach weglassen. :)

Die süßen pinken Förmchen mit dem Rezeptbuch bekommt ihr z. B. von hier oder in ziemlich jedem Bücherhandel. :)

Habt ihr auch schon Mini-Gugls gemacht? Wenn ja, was ist eure Lieblings-Geschmacksrichtung? Ich persönlich kann sie mir mit Schokolade ja auch gut vorstellen – alter Schoko-Suchti, ich weiß. :D Habt ihr noch andere Ideen? Erzählt. :)

Achja, um es nicht zu Vergessen: Habt ihr schon meinen Newsletter entdeckt? Einfach anmelden und alle meine Rezepte zum Download bekommen. :) Sobald sie erscheinen! Die schon veröffentlichten bekommt ihr natürlich auch. :) Das heißt: Ihr verpasst keinen Beitrag mehr und habt die Rezepte in einem schönen, schlichten PDF zusammengefasst zum ausdrucken und nachbacken! Hier kommt ihr direkt zur Newsletteranmeldung. Viel Spaß beim Nachmachen!

Melonen Eis

31. July 2013
Label: rezepte

HIIILFEE! Mein Festplatte ist gestorben :( Was der Grund dafür ist weshalb ich so lange Zeit keinen Post mehr schreiben konnte.. Ich hab schon ein ganz schlechtes Gewissen..
Gebacken habe ich in der Zeit natürlich troztdem :) Und jetzt ist es an der Zeit die ganzen Bilder auszusortieren, zu bearbeiten und sie euch zu zeigen. Ich hoffe ihr seid nicht böse, dass ihr solange nichts von mir gehört habt.

Aber dafür habe ich jetzt nach und nach ganz leckere Sachen, die ich euch zeigen kann! Ich hoffe ich verspreche euch hiermit nicht zu viel. Da es in nächster Zeit zwar nicht am Laptop scheitern wird, dafür aber an Zeit. Ich ziehe nämlich um :) – ins schöne München. *.* (ja, dieser Funkelaugensmiley musste jetzt sein :D). Trotzdem versuche ich weiterhin (hüstel) jede Woche ein Rezept für euch online zu stellen. Ich weeeeiß, wenn man jetzt die letzte Zeit anschaut, hat das ja mal überhaupt nicht geklappt. :D Aber ich versuchs! Hey, der Wille ist da, ok? ;)

Nagut, nun mal zu meinem Rezept. Ein Eis. Ich hatte in den letzten Wochen so einen großen Eis-Verbrauch wie noch nie glaube ich. Aber wie soll man es auch anders aushalten bei dieser Hitze? Ich mein – 38°C, verrückt. Außerdem liebe ich Melone! Wenn ich einmal damit angefangen habe kann ich garnicht mehr aufhören und am Ende habe ich dann immer einen riießen Wasserbauch. :D Ok, genug zu meinen Leidenschaften. Das Rezept.

Zutaten:
800 g Melone, kernarm
4-5 EL Zitronensaft
6 EL Zucker

Zubereitung:
Die Melone entkernen, die Schale abschneiden und das Fruchtfleisch pürieren.
Den Zitronensaft mit dem Zucker unter Rühren zu Sirup einkochen lassen. Abkühlen lassen und mit dem Melonenpüree mischen. Alles in einen Gefrierbehälter füllen und ca. 6 Stunden lang einfrieren. Dabei alle 45 Minuten umrühren. Eine halbe Stunde vor dem Servieren antauen lassen.

Habt ihr auch schonmal selbst Eis gemacht? So ganz ohne Eismaschine?

Brotkörbchen mit Salat

26. June 2013
Label: rezepte

Ich glaube, das ist das Coolste, was ich jemals gemacht und seit Langem gesehen hab! Ich finde die Idee einfach nur soo unglaublich toll. Kleine Körbchen aus Pizzateig vollgesogen mit Dressing und super leckerem Salat, mhmmm. Ich würde mich am Liebsten gleich wieder an die Arbeit machen und sie ein 3. mal (ja… ich habe sie in der Zwischenzeit schon 2x gemacht. :D) backen. Meiner Meinung nach sieht es total eindrucksvoll aus und – haltet euch fest – es geht sooo einfach! Ehrlich, ich versprechs euch.

Und wisst ihr wo ich es her hab? Natürlich von da, wo man all die Coolen Sachen findet – auf Pinterest. Einmal reingeklickt kann ich mich kaum mehr davon lösen. Es hat so einen großen Suchtfaktor, wenn ich es euch sage. Also habt ihr gerade eigentlich etwas anderes zu tun – klickt nicht rein. :D

Das Bild mit den Brotkörbchen, welches ich mit Freude entdeckt habe ist dieses: (Ensalada de jamón y rúcula en cesta comestible). Es stammt von dieser wunderschönen, spanischen Seite. Bei der es sich aufjedenfall auch lohnt ein bisschen durchzustöbern – tolle Bilder und Rezepte. Hachja, wenn ich doch nur Spanisch könnte. :D Aber wozu gibts denn Übersetzer? ;)

Aber nagut, genug um den heißen Brei rumgeredet. Nicht das ihr nach all dem “Ich kann kein Spanisch”-Gerede noch denkt ihr müsst das Rezept selbst übersetzten :D Nein, so fies bin ich dann auch nicht. Ich hab mir ja schließlich schon die Arbeit gemacht. :)

Zutaten für 2 Körbchen:
2 Rollen Pizzateig
etwas Mehl, zum ausrollen
etwas Olivenöl
2 ofenfeste Schüsseln

Zubereitung:
Den Ofen auf 200°C vorheizen.
Die zwei fertigen, rechteckigen Pizzateige aufrollen und auf dem Papier lassen, ein bisschen Mehl über die Teige streuen. Den einen schneidet ihr in Quer-Streifen und den anderen längs jeweils mit einer Breite von ca. 1,5 cm. Jetzt werden in dem längs geschnittenen Teig die quer Streifen eingeflochten.

1. Dafür legt ihr jeden zweiten Streifen des längs geschnittenen Teiges zurück, z. B. wie ich über ein Nudelholz, dann verklebt nichts und ihr könnt sie besser wieder anheben.

2. Jetzt nehmt ihr einen von den quer Streifen und legt sie auf die noch liegenden längs Streifen. (Ich hoffe ihr versteht – mit Kombination der Bilder – ein bisschen wie ich es meine :D )

3. Dann klappt ihr die längs Streifen wieder zurück (über den quer Streifen).

4. Anschließend klappt ihr die längs Streifen zurück die gerade liegen geblieben sind.

5. Legt wieder einen von den kurzen Streifen rein und klappt die langen Streifen wieder zurück.

6. Das Ganze wiederholt ihr nun bis alle eure kurzen Streifen aufgebraucht sind.

7. Jetzt schneidet ihr das fertige Rechteck genau in der Mitte durch, so dass ungefähr 2 gleich große Quadrate entstehen.

8. Ein Quadrat hebt ihr nun mit dem Papier über eure umgedrehte, leicht eingeölte, feuerfeste Schüssel. Den überschüssigen Teig schneidet ihr einfach ab. Aus den Teig Resten könnt ihr dann noch einen Rand für eure Körbchen formen. Mit dem anderen Quadrat macht ihr es genauso. Die umgedrehten Schüsseln mit euren Teigkörbchen stellt ihr dann auf ein Rost und backt das Ganze bei 200°C Ober-/Unterhitze für ca. 15-20 Minuten goldbraun. Rausholen und auf den Schüsseln erkalten lassen.

Wenn eure Brotkörbchen kalt sind, hebt ihr sie einfach an und löst sie von den Schüsseln. Jetzt könnt ihr sie mit eurem Lieblings-Salat befüllen. Denkt daran, bevor ihr euer Dressing dazugebt noch einen Teller darunter zu stellen, da es natürlich durch die kleinen Löcher läuft und dann hat man die Sauerrei. :D

Die ganze Prozedur hört sich jetzt natürlich total aufwendig an, aber eigentlich ist es gar keine soo große Arbeit. Man braucht nicht länger als für ein normales Essen, wie Spagetti oder Auflauf. Und wenn man mal Besuch bekommt oder seine Liebsten verwöhnen will ist es doch echt perfekt. Ich finde es Klasse!

Wie gefällt euch die Idee? Und das Ergebnis? :) Werdet ihr es ausprobieren?

« Ältere EinträgeNeuere Einträge »